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Digitale Geschäftsmodelle
integriert am POS

Mit SAP Leonardo
zur Kundenbindung

Digitale Geschäftsmodelle integriert am POS

Der consenso Showcase zum Thema „Mit SAP Leonardo zur Kundenbindung“

Digital Transformation, Internet of Things, Artificial Intelligence, Design Thinking, BigData – Begriffe, die die SAP-Welt aktuell stark beschäftigen.

Doch wo liegt der praktische Nutzen dieser neuen Technologien? Handelt es sich – noch – um bloße Ideen für eine immer weiter digitalisierte Zukunft oder lassen sich diese Ideen und die darunter entwickelten Technologien bereits heute gewinnbringend einsetzen?

Um dieser Frage nachzugehen, hat consenso einen vollständig integrierten Showcase in die Praxis umgesetzt. Erarbeitet auf Basis eines SAP Leonardo Design Thinking-Prozesses und anschließend mit Komponenten der SAP Cloud Platform umgesetzt, macht der consenso Showcase die aktuellen „Hype-Themen“ der SAP anfassbar und transparent. Im Ergebnis kann durch Überwindung der Trennung zwischen Online- und Offline-Handel das Sortiment des stationären Einzelhändlers quasi beliebig erweitert und so die Kundenbindung gestärkt werden.

Doch eines nach dem anderen:

Die Gedankengänge von Händlern basieren – naturgemäß – auf klassischen Handelsprozessen. Hiervon ausgehend blickt der Handel auf die Technologie und überlegt, wie diese zur weiteren Digitalisierung der Handelsprozesse genutzt werden kann. Diese Denkstruktur galt es im Rahmen des Design Thinking-Prozesses aufzubrechen. Ausgangspunkt hierfür war eine klare Differenzierung zwischen „klassischem“ und „digitalem“ (Online-) Handel. In einem Showcase sollte ein rein digital wertschöpfender Prozess an der Kasse des stationären Einzelhandels entwickelt werden, um so aus einer „neuen“ Perspektive heraus Attribute des Online-Handels nutzbringend auf den Offline-Handel zu übertragen.

Abbildung: „Design Thinking“ zum Aufbrechen herkömmlicher Denkstrukturen

Das Szenario des consenso Showcases startet an der GK Kasse eines Lebensmitteleinzelhändlers im Rahmen eines „normalen“ Abverkaufsprozesses. Der Kunde merkt gegenüber dem Mitarbeiter an der Kasse an, dass er noch einen weiteren Artikel auf dem Einkaufszettel hat, welcher nicht durch das Sortiment des Händels abgedeckt wird – hier beispielhaft ein blaues Smartphone-Ladekabel. Der Verkäufer erklärt dem Kunden, dass über den Funktionsumfang der Kasse auch solche Artikel verkauft werden können, welche nicht zum Standardsortiment des Händlers gehören – grundsätzlich alle Artikel, welche auch online über entsprechende Plattformen bestellbar sind.

Die Auswahl des Artikels erfolgt technisch via SAP Fiori-App auf der GK OmniPOS. In der Fiori-App im Design eines Onlineshops sind zunächst keine konkreten Artikel hinterlegt. Die Suche nach dem blauen Ladekabel gibt als Ergebnis eine Liste des Artikels in unterschiedlichen Ausprägungen z.B. zu Länge oder USB-Generation aus. Die Daten resultieren aus Angeboten auf Online-Plattformen, welche mit APIs und Web-Crawlern in Echtzeit ermittelt werden.

Der Preis wird dann mittels maschinellen Lernens und einer zuvor entsprechend definierten Strategie aus der Menge aller gefundenen Angebote ermittelt. Zusätzlich kann der Algorithmus einen kundenindividuellen Preis ermitteln. Eine Strategie im Rahmen der Preisermittlung könnte lauten, dass Gewinne maximiert, Bestandskunden aber bevorteilt werden sollen. Die Option der kundenindividuellen Preisoptimierung ist dann gegeben, wenn die Kundenstammdaten an der Kasse vor Start des Szenarios entsprechend hinterlegt wurde. Die Stammdaten werden darüber hinaus genutzt, wenn der gekaufte Artikel dem Kunden nach Hause geliefert werden soll. Alternativ kann der Artikel auch im Click & Collect-Verfahren in die Filiale geliefert und dort abgeholt werden.

Nachdem der Artikel über die SAP Fiori-App gekauft wurde, kann er an der Kasse im normalen Bon mit den „auf klassischem Wege“ in der Filiale ausgewählten Artikeln bezahlt werden. Mittels einer OAA- (Omnichannel Article Availability) Strategie wird nun der optimale Lieferant ausgewählt. An der Kasse können Bestellung und Lieferung verfolgt werden. Dort ist einsehbar, von welcher Online-Plattform der Artikel bestellt wurde und es können durch das Szenario entstandene Umsätze und Gewinne mittels Embedded Analytics im Fiori-Launchpad ausgewertet werden.

Mit der Lieferung des Ladekabels kann ein Dash Button mitgeliefert werden, mit dem der Artikel jederzeit nachbestellt werden kann. Wird der Button vom Kunden ausgelöst, so wird eine entsprechende Bestellung im S/4HANA-System angelegt und der Kunde erhält per Email eine Kaufbestätigung. Diese Form des Nachbestellens kann vor allem bei Verbrauchsartikeln mehrwertschöpfend sein. Ist das Szenario erst einmal länger im Einsatz, wird durch Unterstützung des maschinellen Lernens nur dann ein Button mitgesendet, wenn sich dies bei anderen Kunden bei dem gleichen Artikel finanziell gelohnt hat. So entsteht ein vollständig integriertes Szenario, welches zwar im stationären Einzelhandel startet, dann aber rein digital umgesetzt wird. Die Intermediärstellung des Händlers rückt damit deutlich in den Vordergrund und ist weniger abhängig vom stationären Sortiment.

Eine Kundenbindung wird in diesem Szenario durch  nahezu absolute Bedienbarkeit aller Kundenbedürfnisse umgesetzt. Einkaufslisten müssen nicht länger in verschiedenen Geschäften abgearbeitet werden, die Kundenbindung rückt strategisch vor das Sortiment. Mit Umsetzung des Szenarios werden gleich fünf der Hauptbereiche von SAP Leonardo abgedeckt: Internet of Things, Analytics, Data Intelligence, Machine Learning und Big Data – Digitale Transformation mit Mehrwert!

Abbildung: „Digitale Geschäftsmodelle integriert am POS“

Unseren Showcase haben wir bereits auf verschiedenen Events, so u.a. auch auf dem SAP Forum für den Handel 2019 in Frankfurt, vorgestellt. Haben auch Sie Interesse, sich die Details unserer „Übersetzung“ von Digitalisierung und Leonardo in ein konkretes Anwendungsszenario live anzusehen und erläutern zu lassen? Kommen Sie gern auf uns zu!

 

 

Aus unserem Themenblock Digitale Transformation
Rubriken: Digitalisierung | SAP Leonardo | SAP Fiori | POS | SAP Cloud Platform